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Im Januar 2005 wurde begonnen, die Trümmer des im Januar 2002 bei Sanierungsarbeiten eingestürzten "Alten Hauses" zu beseitigen.
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Mit der Ostexpansion des deutschen Reiches ins mecklenburgische Land erfolgte unter dem Sachsenherzog Heinrich dem Löwen ab den 60er Jahren des 12. Jahrhunderts die Sicherung des von slawischen Stämmen bewohnten Gebietes.
Die territoriale Aufgliederung des Landes Mecklenburg in der Mitte des 13. Jahrhunderts und das Machtstreben äußerer Feinde erforderten die Errichtung eines festen Stützpunktes zur militärischen Sicherung der südwestlichen Grenze der Grafschaft Schwerin und zur verwaltungsmäßigen Absicherung des Herrschaftsbereiches.
Nicht nur die vorteilhafte Lage zwischen den Eldearmen und die eiszeitlich geprägte Oberflächenform mit einem herausragenden "Inselberg" werden die Grafen veranlasst haben an diesem Standort eine Burg zu bauen, auch die Kontrolle der Wege und der Furten durch die Elde sowie das nahegelegene wildreiche Lewitzgebiet unterstützten die Entscheidung zum Bau eines Gebäudes mit Wehr- und Wohncharakter an diesem Standort.
Archäologische Grabungsergebnisse geben Hinweise auf eine sogenannte Turmhügelburg als erste Wehranlage. Die Ersterwähnung einer Burg in schriftlichen Quellen ist für 1331 belegt, seit 1333 sind Burgmänner nachgewiesen.
Umstrukturierungsmaßnahmen im 14./15. Jahrhundert legten die sich heute zeigende Anlage mit einem 35 x 50 Meter großen rechteckigen Grundriß fest. Der runde Burgturm im Süden der Anlage überragt das "Alte Haus" im Westen und das "Neue Haus" im Osten. Die beiden Gebäudekomplexe werden durch eine hohe Wehrmauer verbunden.
Der Text wurde einem Flyer entnommen Herausgeber: Stadt Neustadt-Glewe
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