Das find ich sehr seltsam

Ich bin schon erstaunt, wie wenig die Menschen heutzutage noch miteinander reden. (Nichts kann tiefer verletzen, als Wortlosigkeit. Nichts kann größer verwirren, als Sprachlosigkeit.)

Es wird nur noch gemailt, gesimst, gechattet und per Handy telefoniert. Es ist schon traurig, dass die Menschen immer weniger direkt miteinander reden. Unangenehme Dinge werden am Liebsten per SMS oder Mail erledigt. Es ist heute zwar sehr einfach seinen Lebenspartner übers Internet kennenzulernen, aber meist sind diese Partnerschaften nur von kurzer Dauer, da man ja in der virtuellen Welt des Internets ständig neue Lebenspartner finden kann.

Bei der kleinsten Krise wird sich heute sofort getrennt, da man wohl verlernt hat, über seine Probleme zu reden. Ich finde ja, dass das eine sehr traurige Entwicklung ist ! Alle wollen nur noch Spass und Action. Ich kann das Alles nicht so richtig kapieren ... bin wohl schon viel zu alt für sowas .. grins

 
 

Warum ist das so ?

Ich gehe ja auch sehr gerne spazieren und schaue da mit grossem Interesse meinen Mitmenschen zu ... bin aber kein Voyeur .. grins. Es ist schon sehr eigenartig, wie frustriert, traurig und gefühlskalt viele meiner Mitmenschen wirken.

Warum haben viele Menschen solch eine negative Einstellung zum Leben. Es wird sehr viel herumgemeckert und Frust abgelassen. Leute die keine Arbeit haben schimpfen, weil sie kein Geld haben und Leute, die Arbeit haben, schimpfen, weil die Arbeit sooo stressig ist und viel zu schlecht bezahlt. Es wird alles nur noch negativ gesehen und immer weniger gelächelt.

Dabei gibt es so viele Dinge, über die wir Menschen uns doch freuen können. Wir leben in einem schönen Land, niemand muss wirklich hungern und wenn man dann auch noch gesund ist, ist doch eigentlich alles supi ... oder nicht ? Man kann sich doch auch mal an Kleinigkeiten erfreuen .. ge?

 
 

Beziehungen zu Frauen ?

Dies fand ich in nem Männerforum, finde es genial und will es euch auch nicht vorenthalten:

1. Frauen sind wie sie sind, findet Euch damit ab. Es gibt graduelle Unterschiede, aber letztendlich sind und bleiben es Frauen, also findet Euch damit ab.

2. Wenn Euch die Popperei wichtig ist, werdet Ihr Euch weiter zum Affen machen müssen, findet Euch damit ab.

3. In dem Moment in dem Ihr glaubt, besonders cool zu sein, habt Ihr Euch grade zu den allergrößten Affen gemacht, findet Euch damit ab.

4. Wenn Ihr glaubt, die ewige Liebe suchen und auch noch finden zu müssen, werdet Ihr auf die Fresse fallen, findet Euch damit ab. Wenn Ihr aber glaubt, daß es so was überhaupt nicht geben kann, seid Ihr verbohrt, findet Euch damit ab. Manche finden sie, die meisten finden sie nicht; das ist nicht zu ändern, also findet Euch damit ab.

5. Wenn Ihr glaubt, die große Liebe sei ein immerwährender, großer und permanenter Kick, werdet Ihr auf die Fresse fallen. Liebe und Glück sind im Grunde stinklangweilige Angelegenheiten, also findet Euch damit ab oder hört wenigstens auf zu greinen wie trotzige kleine Mädchen, denen nur langweilig ist.

6. Ihr werdet alle noch auf Knien dankbar sein, wenn ihr irgendwann jemanden findet der damit zufrieden ist, mit Euch händchenhaltend auf der Terrasse zu sitzen und blöde grinsend dem Rasen beim Wachsen zuzukucken. Die Älteren hier, die das schon verbockt und gemerkt haben, daß sie one-way-tickets in der Tasche haben, müssen sich jetzt damit abfinden. Die Jungen oder Dummen, die nicht begriffen haben was ich geschrieben habe werden merken was ich gemeint habe, wenn es zu spät ist. Findet Euch damit ab, uns ging es auch nicht besser.

... mmmmh ... wohl ein frustrierter reiferer Single-Mann ?

 
 

Was bedeutet Freundschaft ?

Freundschaft heißt geben aber auch nehmen, Verbundenheit in Freud und Leid.

Freundschaft gibt Hoffnung und schenkt auch Glück, ist Bestandteil in Zeiten der Einsamkeit.

Freundschaft muss wachsen, man muss sie pflegen durch Offenheit und Ehrlichkeit.

Freundschaft erfordert Verständnis für den anderen, trotz seiner Schwächen und Fehlbarkeit.

Freundschaft lebt nicht vom Nutzen, sondern von Gefühlen des anderen Freude, Erwartung und Leid.

Sich dem anderen zu öffnen, mit ihm zu reden, bereit sein ihm einfach nur zuzuhören. Für den anderen zu hoffen, mit ihm zu leben, ihm auf Ewigkeit Loyalität zu schwören.

Dem anderen auch dann etwas zu gönnen, wenn man selbst es dadurch verliert. Ihn so wie er ist lieben zu können, einfach nur weil er dein Herz berührt.

Freundschaft entsteht in Zeiten der Freude, bewährt sich in Zeiten der Einsamkeit und ist es wahre und tiefe Freundschaft, so wird sie gestärkt in Zeiten des Leids.

 
 

Rezepte für eine glückliche harmonische Partnerschaft ?

Glück ist selbst in einer harmonischen Beziehung immer nur ein Moment des Empfindens, niemals ein dauerhafter Zustand. Rücksicht auf die Belange des Anderen nehmen, Privatsphäre zugestehen und achten, Aufrichtigkeit, Zuneigung und Wärme geben, sich selbst zurückstellen können - das fände ich wichtige Voraussetzungen. Und wenn das beide beherzigen, ist schon mal viel gewonnen.

Wenn Probleme auftauchen, niemals die Beziehung an sich in Frage stellen, sondern die Energie lieber in die Problemlösung investieren. Das hilft, nicht außen nach "Lösungen" zu suchen (z. B. Ersatzpartner für das problembehaftete Beziehungsdetail, sei es Kommunikation, Sex oder was auch immer), sondern am innen liegenden Kern (an sich selbst, und das jeder sowohl für sich allein als auch gemeinsam mit dem anderen) zu arbeiten. Beziehung ist Arbeit, aber - so anstrengend diese manchmal ist - eine wunderschöne und lohnende Arbeit.

Sich selbst nicht absolut setzen, sich selbst nicht zu wichtig nehmen, über sich selbst lachen können. Natürlich, ohne sich dabei aufzugeben. Arbeiten beide Partner in diesem Sinne an sich, kann das berüchtigte Alltags-Klein-Klein sein zerstörerisches Potential nicht entfalten.

Vielleicht gehört einfach Respekt dem Partner gegenüber dazu. Den Partner als Mensch behandeln, respektieren, als jemanden, der eigene Wünsche, einen eigenen Willen hat. Nicht als Sache oder gar als notwendiges Übel, als Klotz am Bein. Miteinander reden, aufeinander zugehen, zuhören, respektieren. Dem Partner Freiraum gönnen, nicht "anketten" ( klammern, das hatten wir gerade jetzt des öfteren). Leben lassen, atmen lassen, "ich" sein lassen.

Warum funktionieren so viele Liebesbeziehungen nicht? Schuld daran ist oft ein Ungleichgewicht der Emotionen: Ein Partner liebt mehr als der andere. Je stärker er unter Verlustängsten leidet und klammert, desto mehr zieht sich sein ohnehin distanziertes Gegenüber zurück.

Dazu will ich Dir ein Zitat von Frederick S.Perls schenken:
*Ich tu, was ich tu, und du tust, was du tust. Ich bin nicht auf dieser Welt, um nach deinen Erwartungen zu leben, und du bist nicht auf dieser Welt, um nach den meinen zu leben. Du bist du, und ich bin ich. Und wenn wir uns zufällig finden * wunderbar. Wenn nicht, kann man auch nichts machen.*

 
 

Was ist Liebe ?


Liebe ist... schwer zufinden, doch leicht zu verlieren!

Liebe ist... wenn man weiss, dass man immer von starken Händen aufgefangen wird!

Liebe ist... wenn du jemanden mehr liebst, als dich selbst!

Liebe ist... wenn man in einer einzigen Person all seinen Träumen begegnet!

Liebe ist... gemeinsam einen Weg zu gehen, der für beide ein Ziel ist!

Liebe ist... Vertrauen zu schenken, und nicht immer nur an sich zu denken!

Liebe ist... wenn du morgens aufwachst, und die Sonne scheint, obwohl es regnet!

Liebe ist... Vier Hände, zwei Herzen, ein Takt!

Liebe ist... das Einzige, was nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden!

Liebe ist... wenn man auch bei weiter Entfernung die Nähe des anderen spürt!

Liebe ist... wenn es wieder Spass macht treu zu sein!

Liebe ist... dem anderen seine Fehler zu verzeihen und für ihn da zu sein.

Liebe ist... sich selbst zu verlieren und im anderen wiederzufinden.

Erst schwierige Zeiten zeigen, ob es Liebe ist ....

Wenn du etwas liebst, dann gib es frei. Wenn es zu dir zurückkommt, wird es dir ewig gehören und wenn es nicht zurückkommt, dann hat es dir auch nie wirklich gehört...

 
 

Was bedeutet Treue ?

Treue ist die Bereitschaft zu so etwas Unromantischem und Sprödem wie Beziehungsarbeit. Ohne die ist keine echte Beziehung von Dauer.

Zum einen: wer mit unschuldigem Augenaufschlag sagt: *Für mich ist Treue das Allerwichtigste, da mache ich keine Kompromisse* * der/die sollte mal sehr selbstkritisch in sich gehen und sich fragen, ob er/sie denn hundertprozentig, uneingeschränkt und unter allen Umständen garantieren kann, dass nie etwas *passiert* und sei es nur ein spontaner Blick, ein verstohlener Kuss oder auch ein *verbotener* Gedanke. Dies alles schließt der obige Satz schon kategorisch aus. Wenn ich so einen Satz höre, denke ich: *lehn dich nicht zu weit aus dem Fenster, du könntest herausfallen!*

Zum anderen: der Begriff *Treue* ist mehrdeutig. Er wird fast ausschließlich im Sinne von *Pflicht zur Monogamie* verwendet, Abweichungen nennt man gewöhnlich *betrügen* für mich eine fatale Begriffsverkürzung. Das Festnageln-Wollen des Partners auf Treue in einem so eingeschränkten Sinne droht zum Zwangsinstrument zu werden: *Wehe, wenn ich dich jemals erwische!*

In dem Wort *treu* steckt engl. *true*, was übersetzt bekanntlich so viel wie *wahr* oder *wahrhaftig* heißt. In einer Paarbeziehung wird aber die Frage von sexueller Monogamie nicht erst dann akut, wenn der eine Partner mit einem(r) Außenstehenden ins Bett gestiegen ist, sondern bereits dann, wenn er/sie nur das Verlangen danach spürt. Spätestens dann ist es Zeit zu fragen, *warum habe ich Lust auf eine(n) andere(n)?* und vor allem: sich diese Frage gemeinsam mit dem Partner zu stellen. Diese Art Offenheit ist Treue, nicht der zwanghaft unterdrückte Wunsch nach Sex mit einem anderen.

*Fremdgehen* (wie es so schön heißt) ist immer ein Zeichen dafür, dass einer beim anderen nicht das findet, wonach er sich sehnt. Dieser für die Partnerschaft entscheidenden Frage nicht nachzugehen, sondern sie zu verdrängen und zu verschweigen, ist die eigentliche Untreue (=Unwahrhaftigkeit). Dem Partner zu verschwiegen, dass es in der Beziehung so etwas wie Versuchungen geben kann (angefangen von den kleinen alltäglichen *Anfechtungen* bis hin zum nagenden Beziehungsfrust) und ihm vorzumachen, alle Erfüllung bei ihm zu finden (und wenn's nur um des *lieben Friedens* willen ist), das bereits bedeutet Untreue, und nicht erst der Sprung ins fremde Bett. Der ist nur die (manchmal unvermeidliche) Folge von Untreue (=Unwahrhaftigkeit).

Wenn mich jemand fragen sollte: *Wie hältst du es denn nun, würdest du oder würdest du nicht?* dann würde ich antworten: *Das ist für mich nicht die entscheidende Frage. Die entscheidende Frage ist, warum die Frage *Würdest du oder würdest du nicht?* überhaupt erst aufkommt und brisant zu werden droht.* An dieser Frage, die, die absolut entscheidende Frage ist, mit dem Menschen, mit dem ich mein Leben teile, zu arbeiten, und zwar mit dem Ziel der Wahrhaftigkeit zu arbeiten, das heißt für mich Treue. Treue ist die Bereitschaft zu so etwas Unromantischem und Sprödem wie Beziehungsarbeit. Ohne die ist keine echte Beziehung von Dauer.

Vielleicht eine etwas eigenwillige Auffassung. Manche(r) mag das alles für ausgemachte Spitzfindigkeit halten. Aber jede Handhabung des Begriffes *Treue*, die nicht auf dem freien Willen beider Partner zur Zuwendung und Offenheit beruht, ist für mich ein Zwangsinstrument. Fasst man aber die Idee von Treue im Sinne von Wahrhaftigkeit auf, wird dem Thema viel von seiner Schärfe genommen, und der Begriff verwandelt sich vom sexuellen Stillhaltekodex und Disziplinierungsmittel in einen Appell zur vertrauensvollen Partnerkommunikation * und zwar bevor *es* passiert ist und nicht nachher.

Ich empfinde diese Art von Offenheit nicht als Zwang, sondern als Ausdruck des uneingeschränkten gegenseitigen Vertrauens. Stabilität in einer Beziehung erwächst nicht aus einem *äußeren Zwang* (eben dem Zwang, dass außerhalb der Beziehung jede sexuelle Betätigung tabu ist). Dieser Zwang ist so etwas wie ein *hartes Kriterium*, an dem sich beide Partner, wenn man so will, bequem *festhalten* können. Denn es gibt dabei nur die beiden äußeren Optionen *Hast du?* oder *Hast du nicht?*. Dies allerdings um den Preis, die eigenen Zweifel und Enttäuschungen nicht offenlegen zu dürfen. Und darum ist dieser Maßstab ausgesprochen vordergründig. Er entbindet, streng genommen, beide von der Aufgabe, sich und ihre Wünsche zu erforschen, sich Rechenschaft zu geben und vor allem: sich darüber auszutauschen. Das wäre ehrliches, wahrhaftiges (= treues) Sich-selbst-Befragen, und zwar bevor einer von beiden in fremden Bettfedern versinkt. Das ist sozusagen das *weiche Kriterium*, das keine einfache Entweder-oder-Antwort erlaubt, dafür aber Stabilität von innen wachsen lässt. Und natürlich muss die Pflicht zur Offenheit für beide gelten.

...und wenn hier schon über Treue nachgedacht wird, gehört natürlich auch die Treue zu sich selbst dazu.

Das bedeutet z.B., dass man nein sagt, wenn man nein meint und man nicht ja sagt, weil man denkt, dein Gegenüber will ein Ja hören.

Nicht immer versuchen anderen gefällig zu sein, indem man sich richtig hündisch, klammernd zum Affen macht - nur um geliebt zu werden, sondern in erster Linie einem selber. Das zu sein was ich bin und nicht das was andere in mir sehen wollen oder erwarten.
Sich selber treu sein heißt eben nicht, dafür zu sorgen, dass es einem selbst möglichst gut geht, sondern vielmehr, dass man seine Ideale und Einstellung lebt und zwar auch dann, wenn es einem selbst zum Nachteil gereicht.

 
 

Trennungsschmerz ?

Was tun, wenn deine Beziehung/Ehe in die Brüche gegangen ist ?
... ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen ... sondern ich fand dies in nem Frauenforum .. grins.
... ist aber wohl auf beide Geschlechter anwendbar ..


* komplette Auszeit von ihm, keine Anrufe, keine Mails, keine SMS, keine Treffen, Abstand, Abstand, Abstand. Falls er (und das machen viele) versucht, sofort den Kontakt zu dir fortzusetzen nach dem Motto: Ach, lass uns doch in Frieden auseinandergehen. Du kannst doch meine beste Freundin bleiben! *beste Freundin* ist (zumindest momentan) nicht möglich. DAS nützt nur ihm gegen das schlechte Gewissen und damit er sich nicht auseinandersetzen muss. DU musst erst mal durch deine Trauer, deinen Hass, deine Wut. Falls du momentan nur traurig und verzweifelt bist und gar keine Wut und keinen Hass empfinden kannst: keine *angst*. DIE kommen ganz von allein. du bist momentan noch im Schockzustand.

* warte nicht darauf, dass er wissen will, wie es dir geht. Er will nicht, dass es dir gut geht (denn das würde ja beweisen, dass er der Schuldige am Ende eurer Beziehung war) und er will nicht, dass es dir schlecht geht (denn dann muss er ein schlechtes Gewissen haben). Also fragt er lieber nicht (und was hättest du auch davon?).

* du gehst momentan jeden Tag einzeln an, mehr schaffst du nicht, vorausdenken, was nächste Woche, nächsten Monat ist, macht nur angst: am Anfang ganz stur durchziehen: jeden Tag erledigst du EINE Sache, die du vor dir hergeschoben hast und gönnst dir eine Sache, die GUT für dich ist (z. b. liegen gebliebener Schreibkram). Ein geschaffter Tag ist ein Sieg und du darfst stolz auf dich sein.

* du verlässt das Haus mindestens einmal am Tag für was Angenehmes, was gut für dich ist (am besten Sport, nichts hilft so gut wie Sport und außerdem tuts deiner Gesundheit, deinem Aussehen und deinem Selbstbewusstsein gut).

* du lässt dich nicht hängen (du trinkst Alkohol ausschließlich, wenn jemand dabei ist, du nimmst JEDE Einladung anderer an, du verkriechst dich nicht, bleibst nicht länger im Bett als nötig, du schwänzt deine Arbeit nicht, du achtest auf gesunde und ausgewogene Ernährung, du achtest auf dein Äußeres, nicht weil du auf ONS aus bist, du pflegst dich mehr denn je, weil DU gut zu DIR sein willst, nicht weil du auf andere Tröster spekulierst, auf keinen Fall lässt du den Gedanken zu: *ach, ist ja eh wurscht, ER sieht mich ja nicht....* ).

* du schaffst dir ein soziales Netz (Kinder und Freundeskreis kann man anrufen und besuchen, auch Telefongespräche und Mails helfen gegen das Alleinsein, du meldest dich in einem Fitnessstudio oder in einer anderen Sporteinrichtung an, gehst zur VHS oder sonstwohin, wo man Leute trifft, vielleicht gibts bei euch in der Stadt sogar eine Selbsthilfegruppe für Leute in Trennungssituationen, du hast Arbeitskollegen oder du schreibst in einem Forum).

* reden, reden, reden (mündlich oder schriftlich). das hilft. man muss die Wunden immer wieder anschauen. es ist wie Verbandswechsel. es wird besser davon.

* wenn du das Gefühl hast, dass du dich nicht zu einem einzigen Punkt aus dieser Liste aufraffen kannst, dann brauchst du professionelle Hilfe. Eine Therapie wird von der Kasse bezahlt. Geh zum Arzt, schäm dich nicht deshalb. Es gibt keinen Grund dafür. Ärzte sind dazu da, dass sie dir helfen. Und du willst eine Therapie, nicht bloß ein paar Tabletten zum ruhigstellen!

Es ist ganz entscheidend, dass du erkennst, dass DU für dich momentan die wichtigste Person sein musst. Auf keinen Fall ER. Du musst das machen, was gut ist für DICH.

Ich weiß schon, wie schwer das alles ist. ABER: man schafft es und es wird besser, so banal das klingt. Jeder Tag ist ein Sieg für dich.

 
 

Tränen einer Frau

.. keine Ahnung, warum ich das hier mit rein tu, aber ich find's schön und weiss nicht, wohin ich es sonst packen könnte ..

Ein kleiner Junge fragte seine Mutter: "Warum weinst du?" "Weil ich eine Frau bin," erzählte sie ihm. "Das versteh ich nicht," sagte er. Seine Mama umarmte ihn nur und sagte: "Und das wirst du auch niemals."

Später fragte der kleine Junge seinen Vater: "Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?" "Alle Frauen weinen ohne Grund," war alles, was sein Vater sagen konnte.

Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch, warum Frauen weinen. Endlich rief er Gott an, und als ER ans Telefon kam, fragte er:

"Gott, warum weinen Frauen so leicht?" Gott sagte: "Als ich die Frau machte, musste sie etwas Besonderes sein.

Ich machte ihre Schultern stark genug, um die Last der Welt zu tragen, doch sanft genug, um Trost zu spenden.

Ich gab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen, wie auch die Zurückweisungen, die sie von ihren Kindern erfährt.

Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt, weiter zu machen, wenn alle Anderen aufgeben und ihre Familie in Zeiten von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen, ohne sich zu beklagen.

Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre Kinder immer und unter allen Umständen liebt, sogar wenn ihr Kind sie sehr schlimm verletzt hat.

Ich gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt.

Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter Ehemann niemals seine Frau verletzt, aber manchmal ihre Stärke und ihre Entschlossenheit testet, unerschütterlich zu ihm zu stehen.

Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen. Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht, wann immer es nötig ist.

Siehst du: die Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung, die sie trägt, der Figur, die sie hat oder in der Art, wie sie die Haare trägt.

Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden, weil diese das Tor zu ihrem Herzen sind - der Ort, an dem Liebe wohnt.

(Unbekannt)

 
 

Der Tod

.. wie könnte man den Hinterbliebenen nach dem eigenen Tod das Abschiednehmen erleichtern? Vielleicht könnte dieses Gedicht etwas Trost spenden ...

Auf der anderen Seite des Weges

Der Tod ist nichts.
Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen ...

Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.

Gebt mir den Namen,
den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nie eine andere Redensweise.

Seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Betet, lacht, denkt an mich.
Betet für mich, damit mein Name im Hause ausgesprochen wird, so, wie es immer war. Ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens.

Das Leben bedeutet, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein?
Nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg.
Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges ...

... schrieb ein unbekannter Autor

 
 

Tja, wie du siehst, mache ich mir sehr viele Gedanken über das Leben, unsere Umwelt und meine Mitmenschen. Ich sehe, wie rinsrum Ehen in die Brüche gehen, bemerke, dass es immer mehr alleinerziehende Frauen gibt und kann einfach nicht verstehen, warum es heutzutage so schwierig ist, Beziehungen einzugehen und zu erhalten. Sind die Ansprüche an den Partner viel größer als früher oder liegt es doch an den heutigen Medien, wie Fernsehen und Internet ? Alle wollen nur noch nen Traummann bzw. ne Traumfrau, und viele fallen dabei auf die Fresse ..

Die Ergebnisse findet man dann in den unzähligen Frauen- und Männerforen im World Wide Web, wo sich dann die Männer und Frauen über den ach so schlechten Partner bzw. die böse Partnerin beklagen. Dabei liegt es wohl sehr oft an den Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den jeweiligen Partnern. Es wird sich einfach nicht getraut, offen und ehrlich über seine Erwartungen, Wünsche und Enttäuschungen zu reden.

Das Schlimme dabei ist, dass viele Mitmenschen nach einer Anzahl von Enttäuschungen mit dem anderen Geschlecht, einfach die Suche nach einem Partner aufgeben und sie sich dann zu Hause einigeln und eine regelrechte Abwehrhaltung einnehmen, falls sich doch mal jemand traut, sich ihm/ihr zu nähern. Dabei geht die Lebenszeit dahin und die Menschen vereinsamen und verlieren jede Lebensfreude ..

Also, falls du ein enttäuschter Single bist, gib nicht auf, schalte öfter mal deinen PC aus, geh raus und nehme am realen Leben teil. Und auch wenn du nicht gleich die Liebe deines Lebens triffst, so können sich doch tolle Freundschaften entwickeln, die dann sogar länger halten, als viele Partnerschaften. Jo, ich wünsche dir gaaaaanz viel Glück dabei ... denke positiv ... und schenke deinen Mitmenschen ab und an ein Lächeln ..


Dir fallen noch ein paar Gedanken zu den hier behandelten Themen ein ?
Lass es mich wissen ... schreib mir einfach!